- Untersuchungen:
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Hier
möchten wir Sie über die Untersuchungen, die in unserer Praxis durchgeführt
werden informieren. 1. Röntgendiagnostik
2. Ultraschalldiagnostik
3.
Lungenfunktionsdiagnostik
a) Große Lungenfunktion
b) Blutgasanalyse
4.
EKG => Elektrokardiogramm
5. Belastungsuntersuchung
6. Diagnostik schlafbezogener Atmungsstörungen
7.
Schulungsprogramme
Wir führen
in unserer Praxis unterschiedliche Funktionsuntersuchungen durch, deshalb kann
die Reihenfolge der Patienten nicht immer eingehalten werden.
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- 1.
Röntgendiagnostik
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Röntgenstrahlen sind elektromagnetische Wellen,
die Energie transportieren. Diese Röntgenstrahlen werden in einer luftleeren
Röntgenröhre erzeugt.
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Meßprinzip: Die Röntgenstrahlen
durchdringen das Körpergewebe der jeweiligen untersuchten Körperregion.
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- Meßablauf:
Beim Röntgen der Lunge muß als erstes der Oberkörper frei gemacht
und der Halsschmuck abgelegt werden. Anschließend
stellt sich der Patient zwischen Röntgenröhre und Leuchtschirm.
Dann wird eine Röntgenaufnahme angefertigt, dabei erzeugen die durch den
Körper gehenden, Röntgenstrahlen eine Abbildung auf den Röntgenfilm.
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- Auswertung:
Der Röntgenfilm zeigt eine sogenannte Negativdarstellung, das heißt
dichte Körperstellen werden hell und weniger dichte dunkler dargestellt.
Die Röntgenfilme werden anschließend dem Arzt gezeigt, der sich die
Aufnahme ansieht und auswertet. Der Befund wird Ihrem Hausarzt zugeschickt. Wir
tragen Ihnen die Röntenuntersuchung gern in Ihren Röntgenpass ein, dies
hilft unnötige Doppeluntersuchungen zu vermeiden.
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2. Ultraschalldiagnostik
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- Die
Ultraschalldiagnostik findet in den letzten Jahren immer
- mehr
Anwendung. Die Methode des Ultraschalls ist ohne jedes Risiko für den Patienten.
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- Meßprinzip:Bei
der Ultraschalluntersuchung werden Frequenzen von 3,5 - 4,5 MHz verwendet. Durch
ein Kristall werden Schallwellen erzeugt und empfangen. Mit diesen Ultraschallwellen
sieht man das Gewebe der jeweiligen untersuchten Körperregion.
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- Meßablauf:
Der Patient muß für die Ultraschalluntersuchung des Oberbauches
nüchtern sein und darf am Tag zuvor keine blähenden Speisen zu sich
genommen haben. Er muß den Oberkörper und den Unterbauch freimachen
und sich in Rückenlage auf die Liege legen. Beim Ultraschall der Schilddrüse,
muß der Patient nicht nüchtern sein und das Dekolleté freimachen
sowie Halskette ablegen. Dann legt sich der Patient in Rückenlage auf die
Liege. Damit zwischen der Körperhaut und dem Schallkopf keine Luft ist, benötigt
der Arzt ein dafür vorgesehenes Kontaktgel, was gleichmäßig aufgetragen
wird. Der Arzt nimmt nun die Untersuchung vor.
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Auswertung: Die Ultraschallbilder,
die über einen Drucker ausgedruckt werden, benötigt der Arzt um die
genaue Dokumentation des Befundes durchführen
zu können. Dem Patient wird dann der
schriftliche Befund für den Hausarzt ausgehändigt.
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3. Lungenfunktionsdiagnostik
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- a)
Große Lungenfunktion
- Die
große Lungenfunktion ermöglicht eine Analyse der gesamten
Atemtechnik. In der großen Lungenfunktion werden die
statischen und dynamischen Lungenvolumina, sowie die Atemwegswiderstände
gemessen. Um ordnungsgemäße und genaue
Meßergebnisse zu erzielen, muß der Patient sehr gut mitarbeiten.
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- Meßprinzip:
Die große Lungenfunktion wird in einer Kammer
durchgeführt, die wegen des Druckausgleiches bei
jedem Patient geschlossen wird. In diese Kammer werden
durch einen eingebautes Lautsprecher die Atemanweisungen gegeben.
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- Meßablauf:
Der Patient nimmt in der Kammer Platz und sitzt ruhig. Er nimmt das Mundstück
wie einen Schnorchel in den Mund und atmet zunächst ruhig. Nachdem die Atemruhelage
gemessen wurde, wird durch das Gerät der Atemstrom kurz unterbrochen um das
intrathorakle Gasvolumen ( Luftmenge die siche im Brustkorb befindet ) zu messen.
Nach dem Atemwegswiderstand wird nun die Flussvolumenkurve gemessen, wobei der
Patient so schnell wie möglich maximal ein- und ausatmet. Der Meßablauf
kann mehrmals wiederholt werden.
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Auswertung: Bei der Auswertung der
Meßwerte jedes einzelnen Patienten, kann man anhand der Flussvolumenkurve
und des Atemwegswiderstandes feststellen, ob eine Funktionsstörung vorliegt.
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- b)
Blutgasanalyse
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Bei der Blutgasanalyse wird der Sauerstoff- und Kohlendioxydpartialdruck
im arteriellisierten Blut gemessen. Der Sauerstoffpartialdruck ist
altersabhängig.
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Meßprinzip: Das Ohrläppchen
des Patienten wird mit einer Salbe, welche die Durchblutung des Ohrläppchens
fördert eingerieben, die Salbe muß 10 Min. einwirken. Dann wird die
Salbe mit einem Tupfer abgewischt und mit einer Blutlanzette in das Ohrläppchen
gestochen. Der erste Tropfen wird mit einem trockenem Tupfer abgewischt. Die dann
folgenen Tropfen werden in einem kleinem Röhrchen aufgenommen.
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- Auswertung:
Das abgenommene Blut wird nun in den Blutgasautomat eingezogen und durchläuft
verschiedene Elektroden in denen die Messung erfolgt.
- Der
Blutgasautomat druckt dann das Ergebnis in wenigen Minuten aus.
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- 4.
EKG = Elektrokardiogramm
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Das EKG ist die Aufzeichnung des bei jeder Herzkontraktion
auftretenden elektrischen Aktionspotentials des Herzmuskels als Funktion der Zeit.
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- Meßprinzip:
Man leitet die vom Herzmuskel ausgehenden elektrischen Impulse mittels Elektroden
in das EKG-Gerät, wo sie graphisch aufgezeichnet werden. Veränderungen
am Herzen, wie z.B. durch Verengung der Herzkranzgefäße, Verschluß
der Herzkranzgefäße aber auch Lageveränderungen sowie Rhythmusstörungen
des Herzens können mit dem EKG festgestellt werden.
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Meßablauf: Der Patient muß
den Oberkörper und die Fußgelenke freimachen und ruhig und entspannt
auf der Liege liegen. Die Elektroden werden an genau vorgeschriebenen Stellen
des Brustkorbes sowie Armen und Beinen angelegt. Wenn
alle Kabel mit den dazugehörigen Elektroden verbunden sind, werden verschiedene
Ableitungen aufgezeichnet.
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Auswertung: Die EKG-Aufzeichnungen
werden beim Arzt im Sprechzimmer ausgewertet.
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5. Belastungsuntersuchung Belastungs
EKG / Ergospirometrie
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Mittels Belastungsuntersuchungen kann man die Leistungsfähigkeit
des Herzen und Funktionsstörungen der Atmungsorgane überprüfen.
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- Meßprinzip:
Die Untersuchung erfolgt in stufenweiser oder Rampenbelastung. Der Patient wird
auf einem speziell dafür vorgefertigtem Fahrrad belastet. Zur Bestimmung
der Aremfunktion wird über eine Maske geatmet. Dabei werden die untersuchten
Meßwerte aufgezeichnet.
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Meßablauf: Während dieser
Untersuchung wird ein EKG, die Blutgase und eine Flussvolumenkurve aufgezeichnet.
Der Patient muß sich wie beim EKG ausreichend entkleiden (Oberkörper
frei), danach werden die Elektroden am Brustkorb angelegt. Um Bewegungseinschränkungen
zu vermeiden, werden die Elektroden, die beim EKG an Armen und Beinen angebracht
werden, ebenfalls am Oberkörper angelegt. Bevor die Belastung beginnt, wird
ein Ruhe-EKG, der Blutdruck, der Puls, die Flussvolumenkurve , die Atemgaszusammensetzung,
sowie der Sauerstoffpartialdruck im Blut gemessen.
Dann
kann man mit der Belastungsuntersuchung beginnen. Die Belastung erfolgt in festgelegten
Belastungsschemata, wobei bei Erreichen der anaeroben Schwelle ( Übergang
des Muskenstoffwechsels von Sauerstoffverbrennung auf vermehrte Laktatproduktion
) eine Blutgasanalyse erfolgt. In festgelegten Zeitintervallen wird der Blutdruck
und der Puls, die Flussvolumenkurve gemessen und ein EKG geschrieben.
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Auswertung: Die Auswertung der Belastungsuntersuchungen
erfolgen ebenfalls im Sprechzimmer des Arztes.
Durch die Erweiterung der Belastungsuntersuchung
als Ergospirometrie ist nicht nur eine bessere Unterscheidung zwischen Belastungseinschränkung
aufgrund von Herz- oder Lungenerkrankungen möglich, sondern auch die Beurteilung
des Stoffwechsels ( Fettverbrennung ) und die Erstellung von individuellen Trainingsprogrammen. -
- 6.
Diagnostik schlafbezogener Atmungsstörungen
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- Die
Untersuchung ermittelt eventuelle Atemaussetzer während des Schlafes. Diese
Atemaussetzer können bei einer Verengung der oberen Atemwege auftreten.
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- Meßprinzip:
Die Untersuchung erfolgt bei Patienten, die über ständige Müdigkeit
und Schnarchen klagen. Häüfig beobachtet die Partnerin oder der Partner
nachst Atempausen.
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Meßablauf: Bei dem Patienten
werden, wenn noch nicht erfolgt, zuerst die
entsprechenden Voruntersuchungen, wie große Lungenfunktion und Blutgasanalyse
durchgeführt. Der Patient erhält
anschließend ein mobiles Diagnosegerät mit nach Hause, das bei ihm
über Nacht verschiedene Funktionen wie Atemstrom an der Nase, Körperlage,
Sauerstoff-Sättigung, Herzfrequenz, Schnarchaktivitäten und Atembewegungen
der Brust und des Bauches mißt und speichert.
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Auswertung:
Der Patient bringt das Gerät am nächsten Tag wieder und erhält
einen Termin zur Befundbesprechung beim Arzt. Das Diagnosegerät wird dann
an den Computer angeschlossen, der die gemessenen Werte übernimmt. Diese
werden später vom Arzt mit Hilfe des Computer ausgewertet.
7.
Schulungsprogramme
NASA
- Nationales Ambulantes Schulungsprogramm für erwachsene
Asthmatiker
COBRA - Chronisch Obstruktive Bronchitis mit und ohne Lungenemphysem
Ambulantes
Schulungsprogramm für COPD-Patienten
Diese
Programme beinhalten Krankheitslehre, Prophylaxe, Selbstkontrolle, aktuelle Therapie,
Physiotherapie und geben Gelegenheit alle eigenen Fragen zu klären. Die Schulung
wird durch unser Praxisschulungsteam, dass aus geschulten Trainern besteht und
durch eine Physiotherapeutin ergänzt wird, durchgeführt. Die Schulungen
umfassen 6 Stunden und werden in der Praxis durchgeführt. Bis das DMP-Programm
Asthma COPD in Sachsen eingeführt ist, werden die Schulungen individuell
für jeden Patienten bei der Krankenkasse beantragt.